Herzlich willkommen! 

 

Wir freuen uns, dass Sie unsere Homepage besuchen. Auf dieser Seite möchten wir uns Ihnen vorstellen und einen Einblick in das Leben unserer Ev. Kirchengemeinde Benningen geben.

Gottesdienste der Gemeinde auf YOUTUBE

Auf unserem >> YOUTUBE-Kanal der Ev. Kirchengemeinde Benningen finden Sie ALLE bisherigen Videogottesdienste sowie Audiomittschnitte.

Schauen Sie doch mal ONLINE vorbei!

Letzte Aktualisierung:
14. Februar >> Audiomittschnitt

ab 17. Februar wieder Zoom-Abendandachten in der Passionszeit

„Steine werfen“ – unter diesem Titel möchten wir in den Wochen der Passionszeit jeden Mittwoch um 21:30 Uhr auf Zoom gemeinsam Abendandacht feiern. Wir, das sind fünf junge Theolog:innen, von denen vier schon im Vikariat in Baden und Württemberg sind. In den sieben Wochen nähern wir uns einem Thema, das man gern umgeht: Sünde. Wir versuchen aus verschiedenen Blickwinkeln auf dieses vielsagende Wort zu schauen. Und dabei klärt sich dann vielleicht auch, was es mit dem Steine werfen auf sich hat.
Wenn sie Interesse haben, schauen Sie sich gerne auf der Andachtshomepage www.morgen-miteinander.de um, kontaktieren Sie Vikar Felix Weise oder schauen sie einfach am 17.02 um 21:30 Uhr (gerne ein paar Minuten früher) vorbei und feiern sie mit Andacht

WEITERE MELDUNGEN UND HINWEISE

  • add 5. März: Weltgebetstag findet statt!

    „Findet der Weltgebetstag überhaupt statt?“ – Zuerst einmal: Ja, der Weltgebetstag 2021 findet unter allen Umständen statt. Viele engagierte Frauen tun momentan alles dafür, dass wir – trotz Corona-Pandemie – gemeinsam feiern können.Ganz wichtig ist uns, dass alle Frauen, Kinder und Männer in der Gebetskette am 5. März 2021 dabei sein können: Niemand soll ausgeschlossen werden, weil sie Vor-Erkrankungen hat, Kindergarten- und Schulkinder zuhause betreuen muss oder keinen Computer, Laptop oder Tablet besitzt!

    Die WGT-Liturgie zum Gottesdienst erhalten Sie, wenn Sie diese telefonisch anfordern bei Uschi Käß (Telefon 92 232) oder Brigitte Majcher (Telefon 88 21 54) oder Christa Stirm (17 543). Bitte nennen Sie außer Ihrem Namen auch die Straße und Hausnummer. Dann wird jemand aus dem Weltgebetstags-Team die Liturgie in Ihren Postkasten werfen. Das machen wir gern!

    Seien Sie am 5. März 2021 dabei und lernen Sie die spannende Bewegung des Weltgebetstags kennen!

    Weltgebetstag – weitere Infomationen

  • add 1. März: Redaktionsschluss MOSAIK

    Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
    liebe Gemeindemitglieder,

    der Redaktionsschluss für unser nächstes MOSAIK ist am 1. März 2021. Wer aktiv etwas beitragen möchte, sendet seinen Beitrag bitte an folgende Mailadresse:  gemeindebrief-benningendontospamme@gowaway.web.de

    Vielen Dank und freundliche Grüße

  • add Derzeit kein Besuchsdienst möglich
  • add Mund-Nasen-Masken erhältlich

    Die Erzieherinnen des Kindergartens Regenbogen haben Mund-Nasen-Masken genäht, die wir gegen eine Spende entweder für das Kinderheim Nethanja/Indien oder für unsere Kircheninnenrenovierung abgeben. Falls Sie Interesse haben, setzen Sie sich bitte mit dem Gemeindebüro, Tel. 84 11 88 in Verbindung.

  • add Wer braucht aktuell Unterstützung? WIR sind für Sie da!

<i class="lkicon-kirche1"></i> Kirchenrenovierungen - eine endlose Geschichte?

  • add Vorwort von Hans Dieter Taxis

    Jeder Hausbesitzer kennt es: Schon wenige Jahre nach der Fertigstellung eines Gebäudes beginnt es mit kleineren Schäden. Die Schäden werdengrößer, technische Einrichtungen wie Heizungen versagen oder sind nicht zeitgemäß und irgendwann wird es dann richtig teuer.Für Kirchen gilt hier nichts anderes. Meist prägen sie schon über Jahrhunderte das Ortsbild und auch an ihnen nagt ständig der Zahn der Zeit.Um sie funktionsfähig zu erhalten besitzen große Kirchen, wie das Ulmer Münster, meist eine eigene Bauhütte und Baugerüste umkreisen sie Jahraus Jahrein. Ein drastisches Beispiel für den finanziellen Aufwand ist mir von einer englischen Kathedrale in Erinnerung geblieben. Auf einer Tafel überdem Opferstock wurde vorgerechnet, was die Unterhaltung des Gebäudes in jeder Minute kostet: Es war ein ansehnlicher Betrag. Abschließend wurde nüchtern gebeten, seine Spende an der Besuchszeit zu orientieren.

    Selbstverständlich erreichen die Unterhaltungskosten für unsere Annakirche keine solchen Dimensionen. Allerdings haben die Kosten für die in den letzten Jahrzehnten notwendig gewordenen Substanzerhaltungsmaßnahmen  – zuletzt am Kirchendach –  dazu geführt, dass die dringende Innenrenovierung immer wieder verschoben werden musste. Dieser unbefriedigende Zustand geht jetzt wohl zu Ende. Ein geraffter Überblick über frühere Renovierungs- und Neugestaltungsmaßnahmen wird uns zeigen, was unsere Vorgänger alles getan haben um ihre Kirche zu unterhalten, zu verschönen und an neue Bedürfnisse anzupassen. Gleichzeitig kann er uns einstimmen auf das, was wir in den nächsten Jahren selbst erleben und mitgestalten können.

    Ein Beitrag von Hans Dieter Taxis

  • add TEIL 1: Das Innere der Kirche

    Der Innenraum unserer Kirche hat sich in seinen Dimensionen seit dem Baudes spätgotischen Langhauses um 1527 praktisch nicht geändert; er wurde jedoch vielfach umgestaltet. Ursache waren meist Änderungen der gottesdienstlichen Bedürfnisse oder ein Wandel der ästhetischen Auffassungen. Leider sind die Kirchbücher von Benningen im 30jährigen Krieg und nochmals bei einem Franzoseneinfall 1693 zerstört worden. Aber auch für die folgende Zeit sind die vorhandenen Unterlagen teilweise nicht sehr aussagekräftig, so dass die Baugeschichte unserer Kirche viele Lücken und Unsicherheiten aufweist.

    Die 2014 abgeschlossene Dachsanierung hat hier zum ursprünglichen Zustand sehr interessante neue Erkenntnisse gebracht. Danach hat das Langhaus eine Sichtbalkendecke erhalten: Die Deckendielen sind gleichzeitig die Bodenbretter des darüberliegenden Dachraums. Die Zwischenräume der quer laufenden Deckenträgerbalken an den beiden Längsseiten wurden ausgemauert und verputzt (Deckbalkengefache). Die Ausschmückung ist typisch für das 16. Jh.: DieBalken sind ockergelb gefasst. Auf den kalkweiß gestrichenen Ausmauerungen und den Deckendielen (hier nur bei jedem 2. Balkenzwischenraum) wurden neben begleitenden Linien stilisierte Blumen, Blätter, Früchte und Fantasieornamente aufgemalt. Einen guten Eindruck der optischen Wirkung vermittelt die zeichnerische Rekonstruktion des Restaurators Holger Krusch.

    Mit Sicherheit hat die Einführung der Reformation in Benningen zu einer deutlichen Umgestaltung der Annakirche geführt. Nachgewiesen sind nebendem Hauptaltar weitereAltäre für Maria und die Heilige Ursula. Für Veränderungen kommt ein größerer Zeitabschnittinfrage. 1534 hat „Schultheiß, Gericht und Gemeinde zu Binningen“ bei Herzog Ulrich die Bestellung eines Pfarrersbeantragt der „das Wort Gottes lauter und reinverkündige“. Um 1540 ist Hans Krapff als evangelischer Pfarrer in Benningen nachgewiesen. In diesem Jahr hat auch Herzog Ulrich eine Entscheidung in der stark umkämpften Bilderfrage getroffen; danach sollten Altäre und Heiligenbilder aus den Kirchen entfernt werden. Diese Entscheidung ist aber nicht überall mit voller Härte umgesetzt worden. Einen Dämpfer erhielten solche Bestrebungen dann durch den sogenannten Schmalkaldischen Krieg und das folgende Interim, dessen Wirkung erst 1555 endete. Mit ihm wollte Kaiser Karl V die alten Verhältnisse wiederherstellen; in Benningen führte es dazu, dass Pfarrer Konrad Geer 1548 entlassen wurde.

    Eine schlichtere Gestaltung der Kirche ist tatsächlich nachweisbar, jedoch nicht ihr Zeitpunkt. Dabei wurden die ockergelben Deckbalken und die Bemalung der Deckbalkengefache sorgfältig weiß getüncht. Ausgenommen von dieser Veränderung sind nur die 4 ersten Balken auf der Ostseite und die nur noch auf der Südseite erhaltenen 3 Deckbalkengefache. Wenn man nicht von einer gewollten Zweifarbigkeit ausgeht lässt sich dieser Befund nur dadurch erklären, dass in diesem Bereich vor dem Chorbogen schon zu diesem Zeitpunkt die sichtbare Decke auf die Unterseite der Deckbalken verlegt wurde, wie dies später für das ganze Schiff erfolgte. Dieser Absenkung verdanken wir es nebenbei, dass sich die Überreste derursprünglichen Decke in dem dadurch geschaffenen Hohlraum überhaupterhalten haben.

    Der mit der Reformation in Württemberg eingeführte Predigtgottesdienst und steigende Einwohnerzahlen erforderten ein größeres Sitzplatzangebot. Gelöst wurde es wie vielerorts auch in Benningen durch den Einbau von Emporen; in diesem Zusammenhang entstand der Treppenturm neben dem Kirchturm. Der 1967 zugemauerte Zugang zur Südempore ist noch heute sichtbar. Treppenturm und Sakristei sind übrigens die einzigen späteren Anbauten an unsere Kirche. Genaue Zeitangaben zum Bauzeitpunkt sind nicht möglich.

    Ein Wandel im Geschmack führt zu den nächsten fassbaren Veränderungen im Innenraum; die nach der Reformation getünchten Wände werden wieder bemalt, die Kirchen ausgeschmückt. In Benningen haben sich verschiedene Beispiele dieser Entwicklung erhalten. Die beiden Apostel auf der Südseitestammen wohl aus dem späten 16.Jh.und könnten Reste eines Apostelzyklus sein. Das Himmlische Jerusalem auf der Südseite das zur Erinnerung an den Benninger Pfarrer Johann Jakob Kies(1643-1681) gestiftet wurde hat wohl 1685 der Reutlinger Maler Johann Christoph Hermann gefertigt, der auch die Wandbilder in der Bissinger Kilianskirche geschaffen hat.

    In vielen evangelischen Kirchen sind um die Wende des 16/17. Jh. die Brüstungen der Emporen mit Bildern geschmückt worden. Dabei wurde meist die Heilsgeschichte durch Szenen aus dem Leben Christi und ausgewählte Ereignisse aus dem Alten Testament dargestellt. Baugeschichtlich interessant ist, dass die Benninger Bilder aufgrund der Lebensdaten der Stifter um 1700 entstanden sind. Es ist anzunehmen, dass in diesem Zusammenhang größere Veränderungen – Emporebauten?,Verschönerungen? stattgefunden haben. Ob dabei ein Bezug zu der Zahl 1738 besteht, die sich über der Sakristeitür befindet ist völlig ungeklärt.

    Klarheit über das Aussehen unseres Kirchenraums bekommen wir erst für die Zeit nach 1864. In diesem Jahr endete eine große Umgestaltung die das Gesicht der Kirche bis 1967 weitgehend bestimmt hat. Große Emporen beherrschen den Raum und die Decke zeigt keine Balken mehr. Leider ist es bisher nicht gelungen in den Akten nähere Angaben über die vorgenommenen Änderungen zu finden; insbesondere ist unklar, ob die Decke bei dieser Gelegenheit oder schon im 18. Jh. geändert wurde. Allgemein wird angenommen, dass bei dieser Gelegenheit die an denEmporen angebrachten Bilder, weil nicht mehr dem Zeitgeschmack entsprechend, entfernt und als Bauholz verwendet wurden.

    Der uns heute geläufige Zustand ist 1967 entstanden. Die Seitenemporen wurde beseitigt und durch eine größere Querempore ersetzt. Der Chor war erst 1922 als Gedenkstätte für die Gefallenen des ersten Weltkriegsaufwendig ausgemalt worden. Nun wurden die Gedenktafeln für die Gefallenen beider Weltkriege auf dem Friedhof vereinigt und der Chor völlig neu gestaltet. Vor allem aber beherrscht jetzt Professor YelinsDeckengemälde: Das Himmlische Jerusalem den Kirchenraum.

    Nun steht uns erneut eine Neugestaltung des Innenraums bevor. Wir können gespannt sein, welche Ideen und Lösungsvorschläge in nächsterZeit zur Diskussion stehen.

    Autor: Hans Dieter Taxis

  • add TEIL 2: Das Äußere der Kirche

    Auf den ersten Blick ist die Baugeschichte unserer heutigen Kirche sehr übersichtlich. An einen um 1200 gebauten Kirchturm wird um 1527 ein spätgotisches Langhaus angebaut, das einen schmäleren Vorgängerbau ersetzt. Notwendige spätere Ergänzungen sind die Sakristei und der Treppenturm. Als 1846 ein Blitzschlag das Dach des Kirchturms zerstört, ersetzt man es durch ein etwa doppelt so hohes und durch einen Einzug schlankeres Dach. Dieser Maßnahme verdankt der Turm sein heute noch zu bewunderndes elegantes Aussehen.

    Auch wenn das Äußere der Kirche sich nicht wesentlich verändert hat, so ist eines sicher: Jede Generation hat einen mehr oder weniger großen Beitrag zur Erhaltung des Gebäudes geleistet. Leider wurden Turmreparaturen deutlich besser registriert als banale Verputz- und Malerarbeiten; so sind uns selbst von der Sanierung 1864 die durchgeführten Maßnahmen nicht bekannt. Turmreparaturen sind dagegen neben 1846 auch für 1765, 1893, 1920,1955, 1967 und 2000 nachgewiesen. Diese Zeitreihe macht deutlich was jeder weiß: Bei allen den Witterungseinwirkungen ausgesetzten Gebäudeteilen kommt es in nicht allzu großen Abständen zu Unterhaltungsmaßnamen; für Kirchen gibt es hier keine Ausnahme. Besonders intensiv wirken Stürme. Die Turmreparatur von 2000 – insbesondere die Schieferplatten des Turmhelms mussten neu verlegt werden – war eine Folge des Orkans Lothar, der am 25.12.1999 in Süddeutschland Verheerungen anrichtete.

    Die Turmsanierung platzte mitten in eine bereits begonnene Sanierung der Kirche und ihrer Außenanlagen. Ab 1995 war aufgrund von Schäden schondie Westfassade der Kirche neu verputzt und umfangreiche Natursteinarbeiten an Pfeilern und Ortgang ausgeführt worden. Die in diesem Zusammenhang durchgeführten Putzuntersuchungen, die auch einengewissen Rückblick in die Vergangenheit erlauben, hatten folgendes ergeben: Der bei der Erbauung der Kirche aufgebrachte weißliche Verputz wurde weitgehend bei Erneuerungsarbeiten abgeschlagen. Die dann aufgebrachte gelbliche Putzschicht – sie könnte von der Sanierung 1864 stammen aber auch älter sein – hatte sich in starkem Maße vom Bruchsteinmauerwerk abgelöst, an einzelnen Stellen konnte eine darüberliegende hellgraue Farbschicht festgestellt werden. Der 1967 aufgetragene, hellgrau gestrichene Putz, war fest mit der darunterliegenden Putzschicht verbunden. Beim notwendigen Abschlagen der abgelösten Putzschichten kamen am Turm überraschenderweise auch ockerfarbene Flächen ans Tageslicht. Eine ergänzende Untersuchung ergab, dass sich hier zwei ockerfarbig gestrichene Putzschichten erhalten hatten, der Turm also früher nicht immer hellgrau war. Diesen Befunden verdankt unser Kirchturm seine heutige Farbe.

    Besonders aufwendig war 2014 die Sanierung des noch weitgehend von 1527 stammenden Dachstuhls, der schwerste Schäden aufwies. Obwohl1967 auch das Dach neu gedeckt worden war, hatte vor allem unbemerkt eingedrungenes Wasser und Insektenbefall schwerste Schäden angerichtet, die aufwendig in traditioneller Zimmermannstechnik beseitigt werden mussten. Wegen der bei den Arbeiten zu erwartenden Erschütterungen waren aufwendige Sicherheitsmaßnahmen notwendig. Im Kirchenraum wurde ein Gerüst eingebaut, das mit weichen Zwischeneinlagen die Decken flächendeckend abstützte. Die Aktion gelang und so konnte das Deckengemälde von Rudolf Yelin nach Abschluss der Dacharbeiten gereinigt und alte Schäden ausgebessert werden.

    Finanzierung
    Schon in der Vergangenheit wurden größere Neugestaltungs- und Reparaturmaßnahmen in der Regel aus verschiedenen Geldquellen finanziert. Selbstverständlich war es wichtig, dass die Kirchengemeinde über eigene Mittel verfügte. Aber bei guter Begründung konnte man mit positiven Erfolgsaussichten Zuschussanträge bei der Landeskirche, dem Oberamt bzw. dem Landkreis und der Gemeinde stellen. Dabei konnte man auch eine Überraschung erleben: Um 1695 wurde als Zuschuss für eine Glocke zwei Eimer (ca. 600 Liter) Wein und 10 Scheffel (ca. 1800 Liter) Dinkel bewilligt. Daneben war aber auch in Benningen etwas anderes wichtig: Die Spenden und Stifterbereitschaft der Kirchenmitglieder. So wurde 1705 die erste Orgel in Benningen weitgehend durch eine Spendenaktion finanziert. Die in der Kirche aufgehängten Emporenbrüstungsbilder aus der Zeit um 1700 wurden gestiftet; ursprünglich enthielt jedes Bild den Namen des Stifters. Senator Hirschmann hat als Nachfahre einer der Stifter deren Renovierung übernommen. Unübertroffen ist jedoch Gottlob Storz, der in den 1920 Jahren in Benningen überall einsprang, wo es ihm notwendig erschien. Im kirchlichen Bereich stiftete er unter andrem zwei Glockengeläute, Erweiterungen der Orgel, eine Ausmalung des Chors. Doch es gibt auch eine Kehrseite. Die mangelnde Spendenbereitschaft seiner Gemeindemitglieder begründete ein Benninger Pfarrer in einem Bericht an den Oberkirchenrat damit, dass sie Dank Storz nicht mehr ans Spenden gewöhnt seien.
    Davon ist heute nichts mehr zu spüren. Die finanziellen Belastungen der letzten Sanierungsmaßnahmen wurden gut durch Spenden und Aktionen wie das Kirchdachfest 2014 unterstützt. So können wir guter Hoffnung sein, dass auch die anstehende Innenrenovierung gelingt und wir unser Gotteshaus für die Anforderungen der Zukunft bereit machen können.

    Autor: Hans Dieter Taxis

Ev. Landeskirche in Württemberg

  • add Videoblog des Landesbischofs

    Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July

    P.S.: Ich bitte Sie – da sich die Situation täglich verändert – regelmäßig auf der Homepage der Landeskirche die wichtigen Informationen einzusehen. Dort finden Sie zudem eine Fülle von Ideen und Vorschlägen, um in der jetzigen Situation als Kirche präsent und erkennbar zu sein.

  • add Gemeindeleben online – Kreative Ideen für Glaube in dieser Zeit

    So groß der Verlust ist, bis auf weiteres keine Gottesdienste feiern zu können, so sehr spornt es an, weitere Ideen zu entwickeln, wie wir als Christen Glauben leben und in die Welt tragen können. Wie wir auch denen helfen können, die besonders unter den Einschränkungen leiden. Viel kreative Kraft war bereits zu sehen – deshalb möchten wir Ideen sammeln und weit streuen.  

    Wir legen dazu, was wir zusammengetragen haben. Was es schon gibt. Hier und anderswo.

    >> Weiterleitung zur Seite der Ev. Landeskirche

  • add Tipps und Hinweise zum Corona-Virus

    Es geht leider Schlag auf Schlag: Die rasante Corona-Epidemie zwingt uns zu immer neuen Einschränkungen. Die württembergische Landeskirche stellt den Schutz gefährdeter Menschen in den Vordergrund und möchte möglichst viel dazu beitragen, die Verbreitung des Virus'  zu bremsen. Und zwar ohne dabei die Kernaufgabe aus den Augen zu verlieren: Wir wollen für die Menschen da sein, die uns brauchen - auch wenn das in dieser Zeit heißt, neue Wege zu beschreiten. Auf dieser Seite finden sie Tipps un Hinweise zum Virus, die wir ständig aktualisieren. Daneben gibt es zwei weiteren wichtige Service-Seiten für die Zeit ohne Gottesdienste: eine für geistliche Impulse und eine Sammlung von Ideen, wie gemeindliches Leben auch ohne direkten, persönlichen Kontakt gelingen kann.

    >> Weiterleitung zur Evangelischen Landeskirche

  • add Seelsorge-Chat für Schüler/innen und Lehrkräfte startet

    Das Pädagogisch-Theologische Zentrum der Evangelischen Landeskirche in Württemberg (ptz) startet am Mittwoch, den 1. April 2020, ab 9.00 Uhr mit einem Seelsorge-Chat für Schülerinnen und Schüler und für Lehrkräfte. Der Chat ist von 9.00 Uhr bis 17.00 jeweils von ausgebildeten Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorgern besetzt.

    Der Zugang zum Seelsorge-Chat findet sich als eigener Button auf der Homepage https://www.ptz-rpi.de/ sowie www.kirche-undreligionsunterricht.de

    Anders als bei der Telefonseelsorge sind hier nochmals im Blick auf die Zielgruppe Schüler/Schülerinnen andere Kompetenzen gefragt. Darum sind 10 ausgebildete und landeskirchlich Beauftragte (Seelsorgegeheimnisgesetz) Schulseelsorgende von 9.00 – 17:00 Uhr täglich im Chat erreichbar.

  • add Meldungen aus der Landeskirche
    • Meldungen aus der Landeskirche

    • 24.02.21 | Bundesverdienstkreuz für Inge Schneider

      Der ehemaligen Präsidentin der Landessynode, Inge Schneider, ist das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen worden. Die Auszeichnung würdigt ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement. Die Verleihung fand am 23. Februar statt.

      mehr

    • 24.02.21 | 2. Ökumenischer Hackathon

      Das Digital-Event will vom 26. bis 28. März an die rasante Digitalentwicklung der Kirchen in der letzten Zeit anknüpfen und unter dem Motto #glaubengemeinsam bestehende Formate weiterentwickeln oder auch ganz neue Ansätze finden.

      mehr

    • 22.02.21 | TV-Gottesdienst zu Corona-Erfahrungen

      Am Sonntag, 28. Februar, findet um 10.15 Uhr ein SWR-Fernsehgottesdienst mit dem Thema „Erinnern – klagen – hoffen“ statt, bei dem die beiden evangelischen Landesbischöfe aus Baden und Württemberg gemeinsam predigen und auch Betroffene zu Wort kommen werden.

      mehr

Kirchenfernsehen

Kirche. Glaube. Werte.
Kirchenfernsehen.de - das TV-Programm der Evangelischen Landeskirche in Württemberg

Losung / Kalenderblatt