Herzlich willkommen! 

 

Wir freuen uns, dass Sie unsere Homepage besuchen. Auf dieser Seite möchten wir uns Ihnen vorstellen und einen Einblick in das Leben unserer Ev. Kirchengemeinde Benningen geben.

17.06.2021: Einladung Kirchengemeinderatssitzung

Aufgrund der derzeitigen Lage findet die kommende Kirchengemeinderatssitzung am Donnerstag, den 17. Juni um 19:30 Uhr digital statt.Die Tagesordnung ist online  hier einsehbar.
Wenn Sie Interesse haben, an der Sitzung teilzunehmen, wenden Sie sich bitte für die Zugangsdaten an das Pfarramt.

Gottesdienste der Gemeinde auf YOUTUBE

Auf unserem >> YOUTUBE-Kanal der Ev. Kirchengemeinde Benningen finden Sie ALLE bisherigen Videogottesdienste sowie Audiomittschnitte.

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Letzte Aktualisierung:
16. Mai >> Audiomittschnitt
Rückblick:Videogottedienst zu Pfingsten 2020

Weitere Meldungen aus der Gemeinde

  • add11. Juni: TEENSTREFF – TISCHTRIATHLON
  • add"Unterwegs mit Gott" – Bericht Marbacher Zeitung vom 5. Juni

    Die Evangelische Kirchengemeinden verbinden an diesem Sonntag eine Radtour mit einem Gottesdienst. Dabei werden auch Besucher unter anderem aus Benningen erwartet. Was es damit auf sich hat und in welcher Form der Liederkranz involviert ist, weiß Vikarin Marilia Camargo.

    >> weiter zum Interview (Weiterleitung Marbacher Zeitung)

  • addDerzeit kein Besuchsdienst möglich
  • addWer braucht aktuell Unterstützung? WIR sind für Sie da!

Kirchenrenovierungen - eine endlose Geschichte?

  • addVorwort von Hans Dieter Taxis

    Jeder Hausbesitzer kennt es: Schon wenige Jahre nach der Fertigstellung eines Gebäudes beginnt es mit kleineren Schäden. Die Schäden werdengrößer, technische Einrichtungen wie Heizungen versagen oder sind nicht zeitgemäß und irgendwann wird es dann richtig teuer.Für Kirchen gilt hier nichts anderes. Meist prägen sie schon über Jahrhunderte das Ortsbild und auch an ihnen nagt ständig der Zahn der Zeit.Um sie funktionsfähig zu erhalten besitzen große Kirchen, wie das Ulmer Münster, meist eine eigene Bauhütte und Baugerüste umkreisen sie Jahraus Jahrein. Ein drastisches Beispiel für den finanziellen Aufwand ist mir von einer englischen Kathedrale in Erinnerung geblieben. Auf einer Tafel überdem Opferstock wurde vorgerechnet, was die Unterhaltung des Gebäudes in jeder Minute kostet: Es war ein ansehnlicher Betrag. Abschließend wurde nüchtern gebeten, seine Spende an der Besuchszeit zu orientieren.

    Selbstverständlich erreichen die Unterhaltungskosten für unsere Annakirche keine solchen Dimensionen. Allerdings haben die Kosten für die in den letzten Jahrzehnten notwendig gewordenen Substanzerhaltungsmaßnahmen  – zuletzt am Kirchendach –  dazu geführt, dass die dringende Innenrenovierung immer wieder verschoben werden musste. Dieser unbefriedigende Zustand geht jetzt wohl zu Ende. Ein geraffter Überblick über frühere Renovierungs- und Neugestaltungsmaßnahmen wird uns zeigen, was unsere Vorgänger alles getan haben um ihre Kirche zu unterhalten, zu verschönen und an neue Bedürfnisse anzupassen. Gleichzeitig kann er uns einstimmen auf das, was wir in den nächsten Jahren selbst erleben und mitgestalten können.

    Ein Beitrag von Hans Dieter Taxis

  • addTEIL 1: Das Innere der Kirche

    Der Innenraum unserer Kirche hat sich in seinen Dimensionen seit dem Baudes spätgotischen Langhauses um 1527 praktisch nicht geändert; er wurde jedoch vielfach umgestaltet. Ursache waren meist Änderungen der gottesdienstlichen Bedürfnisse oder ein Wandel der ästhetischen Auffassungen. Leider sind die Kirchbücher von Benningen im 30jährigen Krieg und nochmals bei einem Franzoseneinfall 1693 zerstört worden. Aber auch für die folgende Zeit sind die vorhandenen Unterlagen teilweise nicht sehr aussagekräftig, so dass die Baugeschichte unserer Kirche viele Lücken und Unsicherheiten aufweist.

    Die 2014 abgeschlossene Dachsanierung hat hier zum ursprünglichen Zustand sehr interessante neue Erkenntnisse gebracht. Danach hat das Langhaus eine Sichtbalkendecke erhalten: Die Deckendielen sind gleichzeitig die Bodenbretter des darüberliegenden Dachraums. Die Zwischenräume der quer laufenden Deckenträgerbalken an den beiden Längsseiten wurden ausgemauert und verputzt (Deckbalkengefache). Die Ausschmückung ist typisch für das 16. Jh.: DieBalken sind ockergelb gefasst. Auf den kalkweiß gestrichenen Ausmauerungen und den Deckendielen (hier nur bei jedem 2. Balkenzwischenraum) wurden neben begleitenden Linien stilisierte Blumen, Blätter, Früchte und Fantasieornamente aufgemalt. Einen guten Eindruck der optischen Wirkung vermittelt die zeichnerische Rekonstruktion des Restaurators Holger Krusch.

    Mit Sicherheit hat die Einführung der Reformation in Benningen zu einer deutlichen Umgestaltung der Annakirche geführt. Nachgewiesen sind nebendem Hauptaltar weitereAltäre für Maria und die Heilige Ursula. Für Veränderungen kommt ein größerer Zeitabschnittinfrage. 1534 hat „Schultheiß, Gericht und Gemeinde zu Binningen“ bei Herzog Ulrich die Bestellung eines Pfarrersbeantragt der „das Wort Gottes lauter und reinverkündige“. Um 1540 ist Hans Krapff als evangelischer Pfarrer in Benningen nachgewiesen. In diesem Jahr hat auch Herzog Ulrich eine Entscheidung in der stark umkämpften Bilderfrage getroffen; danach sollten Altäre und Heiligenbilder aus den Kirchen entfernt werden. Diese Entscheidung ist aber nicht überall mit voller Härte umgesetzt worden. Einen Dämpfer erhielten solche Bestrebungen dann durch den sogenannten Schmalkaldischen Krieg und das folgende Interim, dessen Wirkung erst 1555 endete. Mit ihm wollte Kaiser Karl V die alten Verhältnisse wiederherstellen; in Benningen führte es dazu, dass Pfarrer Konrad Geer 1548 entlassen wurde.

    Eine schlichtere Gestaltung der Kirche ist tatsächlich nachweisbar, jedoch nicht ihr Zeitpunkt. Dabei wurden die ockergelben Deckbalken und die Bemalung der Deckbalkengefache sorgfältig weiß getüncht. Ausgenommen von dieser Veränderung sind nur die 4 ersten Balken auf der Ostseite und die nur noch auf der Südseite erhaltenen 3 Deckbalkengefache. Wenn man nicht von einer gewollten Zweifarbigkeit ausgeht lässt sich dieser Befund nur dadurch erklären, dass in diesem Bereich vor dem Chorbogen schon zu diesem Zeitpunkt die sichtbare Decke auf die Unterseite der Deckbalken verlegt wurde, wie dies später für das ganze Schiff erfolgte. Dieser Absenkung verdanken wir es nebenbei, dass sich die Überreste derursprünglichen Decke in dem dadurch geschaffenen Hohlraum überhaupterhalten haben.

    Der mit der Reformation in Württemberg eingeführte Predigtgottesdienst und steigende Einwohnerzahlen erforderten ein größeres Sitzplatzangebot. Gelöst wurde es wie vielerorts auch in Benningen durch den Einbau von Emporen; in diesem Zusammenhang entstand der Treppenturm neben dem Kirchturm. Der 1967 zugemauerte Zugang zur Südempore ist noch heute sichtbar. Treppenturm und Sakristei sind übrigens die einzigen späteren Anbauten an unsere Kirche. Genaue Zeitangaben zum Bauzeitpunkt sind nicht möglich.

    Ein Wandel im Geschmack führt zu den nächsten fassbaren Veränderungen im Innenraum; die nach der Reformation getünchten Wände werden wieder bemalt, die Kirchen ausgeschmückt. In Benningen haben sich verschiedene Beispiele dieser Entwicklung erhalten. Die beiden Apostel auf der Südseitestammen wohl aus dem späten 16.Jh.und könnten Reste eines Apostelzyklus sein. Das Himmlische Jerusalem auf der Südseite das zur Erinnerung an den Benninger Pfarrer Johann Jakob Kies(1643-1681) gestiftet wurde hat wohl 1685 der Reutlinger Maler Johann Christoph Hermann gefertigt, der auch die Wandbilder in der Bissinger Kilianskirche geschaffen hat.

    In vielen evangelischen Kirchen sind um die Wende des 16/17. Jh. die Brüstungen der Emporen mit Bildern geschmückt worden. Dabei wurde meist die Heilsgeschichte durch Szenen aus dem Leben Christi und ausgewählte Ereignisse aus dem Alten Testament dargestellt. Baugeschichtlich interessant ist, dass die Benninger Bilder aufgrund der Lebensdaten der Stifter um 1700 entstanden sind. Es ist anzunehmen, dass in diesem Zusammenhang größere Veränderungen – Emporebauten?,Verschönerungen? stattgefunden haben. Ob dabei ein Bezug zu der Zahl 1738 besteht, die sich über der Sakristeitür befindet ist völlig ungeklärt.

    Klarheit über das Aussehen unseres Kirchenraums bekommen wir erst für die Zeit nach 1864. In diesem Jahr endete eine große Umgestaltung die das Gesicht der Kirche bis 1967 weitgehend bestimmt hat. Große Emporen beherrschen den Raum und die Decke zeigt keine Balken mehr. Leider ist es bisher nicht gelungen in den Akten nähere Angaben über die vorgenommenen Änderungen zu finden; insbesondere ist unklar, ob die Decke bei dieser Gelegenheit oder schon im 18. Jh. geändert wurde. Allgemein wird angenommen, dass bei dieser Gelegenheit die an denEmporen angebrachten Bilder, weil nicht mehr dem Zeitgeschmack entsprechend, entfernt und als Bauholz verwendet wurden.

    Der uns heute geläufige Zustand ist 1967 entstanden. Die Seitenemporen wurde beseitigt und durch eine größere Querempore ersetzt. Der Chor war erst 1922 als Gedenkstätte für die Gefallenen des ersten Weltkriegsaufwendig ausgemalt worden. Nun wurden die Gedenktafeln für die Gefallenen beider Weltkriege auf dem Friedhof vereinigt und der Chor völlig neu gestaltet. Vor allem aber beherrscht jetzt Professor YelinsDeckengemälde: Das Himmlische Jerusalem den Kirchenraum.

    Nun steht uns erneut eine Neugestaltung des Innenraums bevor. Wir können gespannt sein, welche Ideen und Lösungsvorschläge in nächsterZeit zur Diskussion stehen.

    Autor: Hans Dieter Taxis

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • 12.06.21 | „Posaunentag im Land“

    Das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (ejw) lädt am 4. Juli die rund 680 Posaunenchöre in Württemberg ein, in ihren jeweiligen Gemeinden den „Posaunentag im Land“ unter dem Motto „Vertrauenssache Glauben“ zu feiern. Eine Serenade und ein Gottesdienst werden live aus Ulm übertragen.

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  • 10.06.21 | „Wir haben einen weiten Weg vor uns“

    Aus Anlass der Kundgebung gegen Antisemitismus am 11. Juni in Ulm erklärt Prälatin Gabriele Wulz im Interview, wie sie selbst antijüdische Haltungen im Alltag und in der kirchliche Arbeit erlebt und was Kirche und Gemeinden dagegen tun können.

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  • 10.06.21 | Woche der Diakonie 2021

    Zur Woche der Diakonie ruft das Diakonische Werk Württemberg zu verstärkter Aufmerksamkeit und Engagement für benachteiligte Menschen auf, deren Lage sich nach der Pandemie oft verschlechtern wird. Die Woche der Diakonie beginnt am 13. Juni.

    mehr

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