Herzlich willkommen! 

 

Wir freuen uns, dass Sie unsere Homepage besuchen. Auf dieser Seite möchten wir uns Ihnen vorstellen und einen Einblick in das Leben unserer Ev. Kirchengemeinde Benningen geben.

16.04.2021: Einladung Kirchengemeinderatssitzung

Aufgrund der derzeitigen Lage findet die kommende Kirchengemeinderatssitzung am Freitag, den 16. April um 19:30 Uhr digital statt. Die Tagesordnung ist demnächst online hier einsehbar.

Gottesdienste der Gemeinde auf YOUTUBE

Auf unserem >> YOUTUBE-Kanal der Ev. Kirchengemeinde Benningen finden Sie ALLE bisherigen Videogottesdienste sowie Audiomittschnitte.

Schauen Sie doch mal ONLINE vorbei!

Letzte Aktualisierung:
Karfreitag, 2. April >> Audiomittschnitt
Ostersonntag 2020 >> Video/Rückblick

WEITERE MELDUNGEN UND HINWEISE

  • add 1. bis 4. April: Einladung zum „Hoffnungsfest em Ländle“
  • add März: Rundbrief des ejw Marbach erschienen
  • add Derzeit kein Besuchsdienst möglich
  • add Mund-Nasen-Masken erhältlich

    Die Erzieherinnen des Kindergartens Regenbogen haben Mund-Nasen-Masken genäht, die wir gegen eine Spende entweder für das Kinderheim Nethanja/Indien oder für unsere Kircheninnenrenovierung abgeben. Falls Sie Interesse haben, setzen Sie sich bitte mit dem Gemeindebüro, Tel. 84 11 88 in Verbindung.

  • add Wer braucht aktuell Unterstützung? WIR sind für Sie da!

<i class="lkicon-kirche1"></i> Kirchenrenovierungen - eine endlose Geschichte?

  • add Vorwort von Hans Dieter Taxis

    Jeder Hausbesitzer kennt es: Schon wenige Jahre nach der Fertigstellung eines Gebäudes beginnt es mit kleineren Schäden. Die Schäden werdengrößer, technische Einrichtungen wie Heizungen versagen oder sind nicht zeitgemäß und irgendwann wird es dann richtig teuer.Für Kirchen gilt hier nichts anderes. Meist prägen sie schon über Jahrhunderte das Ortsbild und auch an ihnen nagt ständig der Zahn der Zeit.Um sie funktionsfähig zu erhalten besitzen große Kirchen, wie das Ulmer Münster, meist eine eigene Bauhütte und Baugerüste umkreisen sie Jahraus Jahrein. Ein drastisches Beispiel für den finanziellen Aufwand ist mir von einer englischen Kathedrale in Erinnerung geblieben. Auf einer Tafel überdem Opferstock wurde vorgerechnet, was die Unterhaltung des Gebäudes in jeder Minute kostet: Es war ein ansehnlicher Betrag. Abschließend wurde nüchtern gebeten, seine Spende an der Besuchszeit zu orientieren.

    Selbstverständlich erreichen die Unterhaltungskosten für unsere Annakirche keine solchen Dimensionen. Allerdings haben die Kosten für die in den letzten Jahrzehnten notwendig gewordenen Substanzerhaltungsmaßnahmen  – zuletzt am Kirchendach –  dazu geführt, dass die dringende Innenrenovierung immer wieder verschoben werden musste. Dieser unbefriedigende Zustand geht jetzt wohl zu Ende. Ein geraffter Überblick über frühere Renovierungs- und Neugestaltungsmaßnahmen wird uns zeigen, was unsere Vorgänger alles getan haben um ihre Kirche zu unterhalten, zu verschönen und an neue Bedürfnisse anzupassen. Gleichzeitig kann er uns einstimmen auf das, was wir in den nächsten Jahren selbst erleben und mitgestalten können.

    Ein Beitrag von Hans Dieter Taxis

  • add TEIL 1: Das Innere der Kirche

    Der Innenraum unserer Kirche hat sich in seinen Dimensionen seit dem Baudes spätgotischen Langhauses um 1527 praktisch nicht geändert; er wurde jedoch vielfach umgestaltet. Ursache waren meist Änderungen der gottesdienstlichen Bedürfnisse oder ein Wandel der ästhetischen Auffassungen. Leider sind die Kirchbücher von Benningen im 30jährigen Krieg und nochmals bei einem Franzoseneinfall 1693 zerstört worden. Aber auch für die folgende Zeit sind die vorhandenen Unterlagen teilweise nicht sehr aussagekräftig, so dass die Baugeschichte unserer Kirche viele Lücken und Unsicherheiten aufweist.

    Die 2014 abgeschlossene Dachsanierung hat hier zum ursprünglichen Zustand sehr interessante neue Erkenntnisse gebracht. Danach hat das Langhaus eine Sichtbalkendecke erhalten: Die Deckendielen sind gleichzeitig die Bodenbretter des darüberliegenden Dachraums. Die Zwischenräume der quer laufenden Deckenträgerbalken an den beiden Längsseiten wurden ausgemauert und verputzt (Deckbalkengefache). Die Ausschmückung ist typisch für das 16. Jh.: DieBalken sind ockergelb gefasst. Auf den kalkweiß gestrichenen Ausmauerungen und den Deckendielen (hier nur bei jedem 2. Balkenzwischenraum) wurden neben begleitenden Linien stilisierte Blumen, Blätter, Früchte und Fantasieornamente aufgemalt. Einen guten Eindruck der optischen Wirkung vermittelt die zeichnerische Rekonstruktion des Restaurators Holger Krusch.

    Mit Sicherheit hat die Einführung der Reformation in Benningen zu einer deutlichen Umgestaltung der Annakirche geführt. Nachgewiesen sind nebendem Hauptaltar weitereAltäre für Maria und die Heilige Ursula. Für Veränderungen kommt ein größerer Zeitabschnittinfrage. 1534 hat „Schultheiß, Gericht und Gemeinde zu Binningen“ bei Herzog Ulrich die Bestellung eines Pfarrersbeantragt der „das Wort Gottes lauter und reinverkündige“. Um 1540 ist Hans Krapff als evangelischer Pfarrer in Benningen nachgewiesen. In diesem Jahr hat auch Herzog Ulrich eine Entscheidung in der stark umkämpften Bilderfrage getroffen; danach sollten Altäre und Heiligenbilder aus den Kirchen entfernt werden. Diese Entscheidung ist aber nicht überall mit voller Härte umgesetzt worden. Einen Dämpfer erhielten solche Bestrebungen dann durch den sogenannten Schmalkaldischen Krieg und das folgende Interim, dessen Wirkung erst 1555 endete. Mit ihm wollte Kaiser Karl V die alten Verhältnisse wiederherstellen; in Benningen führte es dazu, dass Pfarrer Konrad Geer 1548 entlassen wurde.

    Eine schlichtere Gestaltung der Kirche ist tatsächlich nachweisbar, jedoch nicht ihr Zeitpunkt. Dabei wurden die ockergelben Deckbalken und die Bemalung der Deckbalkengefache sorgfältig weiß getüncht. Ausgenommen von dieser Veränderung sind nur die 4 ersten Balken auf der Ostseite und die nur noch auf der Südseite erhaltenen 3 Deckbalkengefache. Wenn man nicht von einer gewollten Zweifarbigkeit ausgeht lässt sich dieser Befund nur dadurch erklären, dass in diesem Bereich vor dem Chorbogen schon zu diesem Zeitpunkt die sichtbare Decke auf die Unterseite der Deckbalken verlegt wurde, wie dies später für das ganze Schiff erfolgte. Dieser Absenkung verdanken wir es nebenbei, dass sich die Überreste derursprünglichen Decke in dem dadurch geschaffenen Hohlraum überhaupterhalten haben.

    Der mit der Reformation in Württemberg eingeführte Predigtgottesdienst und steigende Einwohnerzahlen erforderten ein größeres Sitzplatzangebot. Gelöst wurde es wie vielerorts auch in Benningen durch den Einbau von Emporen; in diesem Zusammenhang entstand der Treppenturm neben dem Kirchturm. Der 1967 zugemauerte Zugang zur Südempore ist noch heute sichtbar. Treppenturm und Sakristei sind übrigens die einzigen späteren Anbauten an unsere Kirche. Genaue Zeitangaben zum Bauzeitpunkt sind nicht möglich.

    Ein Wandel im Geschmack führt zu den nächsten fassbaren Veränderungen im Innenraum; die nach der Reformation getünchten Wände werden wieder bemalt, die Kirchen ausgeschmückt. In Benningen haben sich verschiedene Beispiele dieser Entwicklung erhalten. Die beiden Apostel auf der Südseitestammen wohl aus dem späten 16.Jh.und könnten Reste eines Apostelzyklus sein. Das Himmlische Jerusalem auf der Südseite das zur Erinnerung an den Benninger Pfarrer Johann Jakob Kies(1643-1681) gestiftet wurde hat wohl 1685 der Reutlinger Maler Johann Christoph Hermann gefertigt, der auch die Wandbilder in der Bissinger Kilianskirche geschaffen hat.

    In vielen evangelischen Kirchen sind um die Wende des 16/17. Jh. die Brüstungen der Emporen mit Bildern geschmückt worden. Dabei wurde meist die Heilsgeschichte durch Szenen aus dem Leben Christi und ausgewählte Ereignisse aus dem Alten Testament dargestellt. Baugeschichtlich interessant ist, dass die Benninger Bilder aufgrund der Lebensdaten der Stifter um 1700 entstanden sind. Es ist anzunehmen, dass in diesem Zusammenhang größere Veränderungen – Emporebauten?,Verschönerungen? stattgefunden haben. Ob dabei ein Bezug zu der Zahl 1738 besteht, die sich über der Sakristeitür befindet ist völlig ungeklärt.

    Klarheit über das Aussehen unseres Kirchenraums bekommen wir erst für die Zeit nach 1864. In diesem Jahr endete eine große Umgestaltung die das Gesicht der Kirche bis 1967 weitgehend bestimmt hat. Große Emporen beherrschen den Raum und die Decke zeigt keine Balken mehr. Leider ist es bisher nicht gelungen in den Akten nähere Angaben über die vorgenommenen Änderungen zu finden; insbesondere ist unklar, ob die Decke bei dieser Gelegenheit oder schon im 18. Jh. geändert wurde. Allgemein wird angenommen, dass bei dieser Gelegenheit die an denEmporen angebrachten Bilder, weil nicht mehr dem Zeitgeschmack entsprechend, entfernt und als Bauholz verwendet wurden.

    Der uns heute geläufige Zustand ist 1967 entstanden. Die Seitenemporen wurde beseitigt und durch eine größere Querempore ersetzt. Der Chor war erst 1922 als Gedenkstätte für die Gefallenen des ersten Weltkriegsaufwendig ausgemalt worden. Nun wurden die Gedenktafeln für die Gefallenen beider Weltkriege auf dem Friedhof vereinigt und der Chor völlig neu gestaltet. Vor allem aber beherrscht jetzt Professor YelinsDeckengemälde: Das Himmlische Jerusalem den Kirchenraum.

    Nun steht uns erneut eine Neugestaltung des Innenraums bevor. Wir können gespannt sein, welche Ideen und Lösungsvorschläge in nächsterZeit zur Diskussion stehen.

    Autor: Hans Dieter Taxis

Ev. Landeskirche in Württemberg

  • add Videoblog des Landesbischofs

    Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July

    P.S.: Ich bitte Sie – da sich die Situation täglich verändert – regelmäßig auf der Homepage der Landeskirche die wichtigen Informationen einzusehen. Dort finden Sie zudem eine Fülle von Ideen und Vorschlägen, um in der jetzigen Situation als Kirche präsent und erkennbar zu sein.

  • add Gemeindeleben online – Kreative Ideen für Glaube in dieser Zeit

    So groß der Verlust ist, bis auf weiteres keine Gottesdienste feiern zu können, so sehr spornt es an, weitere Ideen zu entwickeln, wie wir als Christen Glauben leben und in die Welt tragen können. Wie wir auch denen helfen können, die besonders unter den Einschränkungen leiden. Viel kreative Kraft war bereits zu sehen – deshalb möchten wir Ideen sammeln und weit streuen.  

    Wir legen dazu, was wir zusammengetragen haben. Was es schon gibt. Hier und anderswo.

    >> Weiterleitung zur Seite der Ev. Landeskirche

  • add Tipps und Hinweise zum Corona-Virus

    Es geht leider Schlag auf Schlag: Die rasante Corona-Epidemie zwingt uns zu immer neuen Einschränkungen. Die württembergische Landeskirche stellt den Schutz gefährdeter Menschen in den Vordergrund und möchte möglichst viel dazu beitragen, die Verbreitung des Virus'  zu bremsen. Und zwar ohne dabei die Kernaufgabe aus den Augen zu verlieren: Wir wollen für die Menschen da sein, die uns brauchen - auch wenn das in dieser Zeit heißt, neue Wege zu beschreiten. Auf dieser Seite finden sie Tipps un Hinweise zum Virus, die wir ständig aktualisieren. Daneben gibt es zwei weiteren wichtige Service-Seiten für die Zeit ohne Gottesdienste: eine für geistliche Impulse und eine Sammlung von Ideen, wie gemeindliches Leben auch ohne direkten, persönlichen Kontakt gelingen kann.

    >> Weiterleitung zur Evangelischen Landeskirche

  • add Seelsorge-Chat für Schüler/innen und Lehrkräfte startet

    Das Pädagogisch-Theologische Zentrum der Evangelischen Landeskirche in Württemberg (ptz) startet am Mittwoch, den 1. April 2020, ab 9.00 Uhr mit einem Seelsorge-Chat für Schülerinnen und Schüler und für Lehrkräfte. Der Chat ist von 9.00 Uhr bis 17.00 jeweils von ausgebildeten Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorgern besetzt.

    Der Zugang zum Seelsorge-Chat findet sich als eigener Button auf der Homepage https://www.ptz-rpi.de/ sowie www.kirche-undreligionsunterricht.de

    Anders als bei der Telefonseelsorge sind hier nochmals im Blick auf die Zielgruppe Schüler/Schülerinnen andere Kompetenzen gefragt. Darum sind 10 ausgebildete und landeskirchlich Beauftragte (Seelsorgegeheimnisgesetz) Schulseelsorgende von 9.00 – 17:00 Uhr täglich im Chat erreichbar.

  • add Meldungen aus der Landeskirche
    • Meldungen aus der Landeskirche

    • 08.04.21 | Jugenddiakoniepreis - jetzt bewerben

      Engagierte Jugendliche können sich jetzt für den Jugenddiakoniepreis 2021 bewerben. Die Frist für den MachMit!Award läuft bis zum 13. Juli. Mitmachen können Einzelpersonen und Gruppen. Die Teilnehmer müssen zwischen 13 und 27 Jahren alt sein und sich in Baden-Württemberg sozial engagieren.

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    • 07.04.21 | Jürgen Moltmann feiert 95. Geburtstag

      Der Theologe Jürgen Moltmann feiert am Donnerstag, 8. April, in Tübingen seinen 95. Geburtstag. Er ist einer der bekanntesten evangelischen Theologen des 20. Jahrhunderts. Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July würdigt Moltmanns Theologie, sie sei „topaktuell“.

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    • 07.04.21 | Klimagerechtes Handeln fördern

      „Menschen im Blick“ – ein Zusammenschluss verschiedener kirchlicher Bereiche – möchte Kirche und Gemeinden dabei unterstützen, konsequent klimagerecht zu handeln. Dafür stellt „Menschen im Blick“ Informationen und Materialien zur Verfügung.

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Kirchenfernsehen

Kirche. Glaube. Werte.
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